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Lawrence Rothman - Interview & Live-Session

Die Begegnung mit einem beeindruckenden Pop-Dandy im Rahmen seines Debütalbums "The Book Of Law" - ein Qobuzissime-Album. Er hat für Qobuz live und exklusiv seine Single "Wolves Still Cry" performt.

Von Sandra Zoor | Videos | 24. Oktober 2017
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Qobuz

In der Serie „Hipster gefällig, na, hier ist er doch“ scheint Lawrence Rothman es zum Weltmeister geschafft zu haben. Ein androgynes Gesicht (und eine ebensolche Stimme) wie auf den Modemagazinen aus Hochglanzpapier, eine Leidenschaft für Transvestitismus, mit der er der Fotografin Cindy Sherman in nichts nachsteht (Rothman sieht in jedem Videoclip anders aus!) und ein ganzer Haufen erlesener Freunde, die zu ihm halten (Kim Gordon von Sonic Youth, Angel Olsen, Marissa Nadler, Duff McKagan von den Guns N’Roses, Stella Mozgawa von Warpaint, Tom Krell alias How To Dress Well, der Bassist Pino Palladino, Kristin Kontrol von den Dum Dum Girls…), nichts fehlt! Für die Ohren spielt der modenärrige Rothman aus den achtziger Jahren herübergeretteten Soul/R&B. Oft denkt man an Talk Talk, an David Bowie, Depeche Mode oder manchmal Prince, und in der heutigen Zeit an Ariel Pink und How To Dress Well. Unter all diesem Glanz und Glimmer, der sehr an schon wieder vergangene Zeiten erinnert, verbirgt sein Album, The Book of Law – sein erstes – Songs mit umwerfenden Melodien.

Von geläuterten Texten getragene Kompositionen, in denen Rothman seine persönliche Suche nach einer Identität anspricht, die er als "nichtbinär"(genderqueer) definiert. Dieser vor 35 Jahren in Los Angeles geborene Kalifornier, der Charles Bukowski genauso schätzt wie R. Kelly, Tupac Shakur und Leonard Cohen, hat mit dem The Book Of Law eine der ergreifendsten Platten des Jahres herausgebracht. Ein äußerst erlesenes Qobuzissime.

Wir haben Lawrence Rothman in Paris getroffen und er berichtet uns von der Entstehung seines Albums, dem Verlauf seiner Karriere, die diversen künstlerischen Einflüsse und seine neun Gesichter, seine neun "Identitäten", wie er es nennt. Und obendrein singt er für uns seine Single Wolves Still Cry, exklusiv für Qobuz!





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