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Qobuz Porträts @jazzahead!... mit Laila Biali

"Sie ist ein spannendes und einzigartiges Talent und ich bewundere sie sehr" - diese lobenden Worte fand kein geringerer als Sting für die Jazz-Musikerin Laila Biali, die mehrmals gemeinsam mit ihm auf der Bühne stand. Neben Sting tourte Biali auch mit anderen Musikgrößen wie Chris Botti, Paula Cole, Diana Krall und Suzanne Vega, hinter denen sie sich jedoch keinesfalls zu verstecken braucht. Geboren und aufgewachsen in Kanada, begann Biali bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Eine frühe Beschäftigung, die sich später auszahlte und ihr unter anderem Preise wie die Auszeichnung SOCAN Composer of the Year” und “Keyboardist of the Year” bei Canada’s National Jazz Awards einbrachte. Heute lebt Laila Biali in New York und arbeitet derzeit an einem neuen Album. Ihren typischen Sound aus mit Pop verschmelzendem Jazz bezeichnet sie als "Jazz+" - ein Konzept, in das sie uns unter anderem in einem Interview Einblicke gewährt.

Von Mareile Heineke | Aktuelles | 3. August 2016
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Qobuz

Qobuz: Warst Du zum ersten Mal auf der Bühne der jazzahead!?

Laila Biali: Es war das erste Mal, dass ich auf den offiziellen Showcases - bei der Overseas Night im Kulturzentrum Schlachthof - aufgetreten bin. Ich habe davor jedoch im Jahre 2013 schon einmal bei einem Konzert im Moments außerhalb des offiziellen Messegeländes performt. Das war das erste Mal, dass ich an der jazzahead! teilgenommen habe.

Q: Wie hast Du das Festival und die Messe rund um den Jazz empfunden?

LB: Ich denke, dass die jazzahead! eine der besten Musikkonferenzen der Welt ist. Sie bietet viele Gelegenheiten für Networking mit allen möglichen Menschen aus der Musikindustrie - befreundete Musiker, Programmdirektoren, Label, Medien. Die Liste lässt sich unendlich fortführen.

Q: Welche Impulse würdest Du Dir für den Jazz und Deine Musik wünschen?

LB: Ich schließe gerade die Produktion meines nächsten Studioalbums ab, mit dem ich wirklich meinen eigenen, persönlichen "Sweetspot" gefunden habe, in dem Pop und Jazz miteinander verschmelzen. Dies ist ein Trend, den wir bei Bands wie Snarky Puppy und Musikern wie Robert Glasper und anderen sehen, die die öffentliche Wahrnehmung in Bezug darauf, was Jazz sein kann, verändern. Ich nenne es "Jazz+". Wenn Jazz-Liebhaber umdenken und die Öffentlichkeit ihre Ohren noch mehr öffnet, begibt sich der Jazz in unerforschte aufregende Gebiete und erreicht mehr Leute. Es ist heute besser ein Jazzmusiker zu sein als je zuvor!

Q: Ist der Jazz Deiner Meinung nach im digitalen Zeitalter angekommen?

LB: Nein, ich glaube, da liegt noch ein langer Weg vor uns. Jedoch wird schon viel dafür getan, indem Jazzkünstler mit ihren Managern und Mediateams zusammenarbeiten, um die uns zugänglichen Plattformen im digitalen Zeitalter zu maximieren.

Q: Bist Du selbst ein digitaler Musikkonsument?

LB: Ja, auch wenn ich immer noch gern ein richtiges, physisches Album in meinen Händen halte und es genieße, es aufzulegen, so dass es den Raum erfüllt, anstatt es direkt durch Kopfhörer in meine Ohren strömen zu lassen.

Qobuz Porträts @jazzahead!...mit Laila Biali
Eine Porträtreihe von Fotograf Jean-Baptiste Millot auf der diesjährigen jazzahead! 2016 in Bremen




Gehört von...Laila Biali
Die Playlist von Laila Biali


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Mehr Informationen zur jazzahead! finden Sie auf der offiziellen Website: www.jazzahead.de

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